Strom und Wärme aus Biomasse

Biomasse-Heizkraftwerke wandeln die im Holz gespeicherte Primärenergie mit einer speziellen Verbrennungstechnologie sauber in Strom und Wärme um.

Als Rohstoff für Biomasse-Kraftwerke dieser Art kommen – je nach Anlagengröße – vor allem Holzhackschnitzel und Holzpellets zum Einsatz. Auch das Kühlen mit Biomasse-Heizkraftwerken ist möglich. Mit konventioneller Technik zur Stromproduktion können lediglich ca. 35 Prozent der in Biomasse enthaltenen Primärenergie genutzt werden. Nutzt man zusätzlich die bei der Stromgewinnung anfallende Abwärme (Kraft-Wärme-Kopplung) erhöht sich der Wirkungsgrad erheblich. Idealerweise wird Biomasse - fest, flüssig oder gasförmig - daher nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung genutzt.

Biomasse-Heizkraftwerke

Holzheizkraftwerke

Kraft-Wärme-Kopplung: Biomasse effizient nutzen

Die Wärme kann beispielsweise über ein Nahwärmenetz ganze Wohngebiete, Industrieanlagen oder Gebäudekomplexe mit Wärme versorgen. Teilweise werden durch diese Synergien bei der Verwendung von Biomasse sehr hohe Wirkungsgrade von ca. 80 Prozent und mehr erzielt.

Marktentwicklung 2009*

Die Stromerzeugung aus Biomasse hat sich seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mehr als verachtfacht und ist damit stärker gewachsen als die Stromerzeugung aus den übrigen Bereichen der erneuerbaren Energien. Insgesamt wurden 2009 16,3 Prozent des Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien gedeckt. Der Anteil der Biomasse lag alleine bei 5,2 Prozent. Die Stromerzeugung aus Biomasse ist damit von 27,1 Mrd. kWh im Jahr 2008 auf 30,4 Mrd. kWh im Jahr 2009 gestiegen und sparte somit insgesamt 21,8 Mio. Tonnen CO2 ein (2008: 20,9 Mio. t).

 

 

*Quelle:

Agentur für erneuerbare Enegien

Bio-
Energie

juwi Bio GmbH

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