Erdwärme aus der Region
Vor dem Hintergrund von Klimawandel und der Endlichkeit fossiler und atomarer Energiequellen erleben erneuerbare Energieträger zurzeit eine vielversprechende Entwicklung. Neben Wind, Sonne und Biomasse gehört dazu die in der Erdkruste gespeicherte Wärmeenergie. Mit dieser Erdwärme (Geothermie) können wir künftig einen großen Teil unseres Strom- und Wärmebedarfs abdecken.
Energie, die zu unseren Füßen liegt
Mit der Geothermie können wir Strom und Wärme dezentral, kostengünstig und ohne Emissionen erzeugen. Zum einen wird die Energie mittels eines Wärmeüberträgers zum Heizen oder Kühlen verwendet, zum anderen in Kraftwerken zur Erzeugung von elektrischer Energie eingesetzt. Für den erfolgreichen Betrieb eines Kraftwerkes ist neben einer hohen Temperatur des geothermalen Wassers auch ein ausreichendes Fördervolumen notwendig. Mit Hilfe entsprechender Messungen können wir feststellen, ob diese Voraussetzungen erfüllt sind.
Seismische Messungen
Um die geologische Beschaffenheit des Untergrundes zu analysieren, setzen wir so genannte Vibrationsfahrzeuge ein. Diese Fahrzeuge senden Schallwellen – seismische Wellen – in den Untergrund, wo sie von den Gesteinsschichten reflektiert werden. Diese Wellen sind ausschließlich in unmittelbarer Fahrzeugnähe spürbar. Sensoren für Bodenschwingungen (Geophone) zeichnen die Reflexionen auf und vermitteln so ein Bild des Untergrundes.



