Solarstrom-Anlagen: Ästethik und Energie
Solarstrom-Anlagen verzaubern durch ihre Ästhetik, und kein Energieträger ist beliebter als die Sonnenenergie. Schon 40 Quadratmeter Dachfläche reichen aus, um mit Solarmodulen den Jahresstrombedarf einer vierköpfigen Familie zu decken. Kein anderes Land nutzt die Solarenergie zur Stromerzeugung so intensiv wie Deutschland- auf kleinen und großen Dächern ebenso wie auf großen Freiflächen.
Solarmodule
Ein Solarmodul wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie um. Als wichtigste Bestandteile enthält es mehrere Solarzellen (meist auf Silizium-Basis) oder wird aus Halbleiter-Materialien in Dünnschicht-Technologie gefertigt. Solarmodule werden einzeln oder zu Gruppen verschaltet in netzgekoppelten Photovoltaikanlagen oder kleinen stromnetzunabhängigen Verbrauchern verwendet.

Wechselrichter
Ein Wechselrichter (auch Inverter) ist ein elektrisches Gerät, das Gleichspannung in Wechselspannung bzw. Gleichstrom in einen Wechselstrom umrichtet. Wechselrichter erreichen Wirkungsgrade von bis zu 98 Prozent. Angewendet werden Wechselrichter dort, wo ein elektrischer Verbraucher Wechselspannung zum Betrieb benötigt, aber nur eine Gleichspannungsquelle, wie zum Beispiel eine Autobatterie, zur Verfügung steht, oder dort, wo die Leistung einer Gleichspannungsquelle in das Wechsel- bzw. Drehstromnetz eingespeist werden soll, zum Beispiel bei der Photovoltaik.
Gestelltechnik
Diese Bauteile kommen bei der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Frei- und Dachflächen zum Einsatz, um die Solarmodule mit der gewünschten Neigung auf dem Boden, bzw. Dach befestigen zu können. Sie bestehen in aller Regel aus Stahl und Aluminium.



