Wie wird aus Wasser elektrischer Strom?
Es ist ein ewiger Kreislauf: Wasser verdunstet über dem Meer und steigt auf, regnet über dem Festland herab, bildet dort Seen und Flüsse, die wiederum in Ozeane münden. Auf seinem Weg ins Meer treibt das Wasser Mühlen und Turbinen an, die die Bewegungsenergie des Wassers zunächst in Rotationsenergie und dann mit Hilfe von Generatoren in elektrischen Strom umwandeln.
Bereits um etwa 1200 vor Christus haben Menschen die Kraft des Wassers in Form von Schöpfrädern zur Bewässerung landwirtschaftlicher Böden genutzt. Ob zum Antrieb von Mühlen oder zum Betrieb von Sägewerken: Wasserkraft war schon immer eine wichtige Energiequelle. Seit 1880 wird Wasserkraft auch zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt.
Funktionsweise eines Wasserkraftwerks
Das Funktionsprinzip eines Laufwasserkraftwerkes nutzt einen Höhenunterschied in Kombination mit dem Abfluss eines Gewässers. Der Höhenunterschied wird in Form eines Aufstaus durch ein Wehr erzeugt. Eine vom Wasser angetriebene Turbine wandelt den durch die Fallhöhe entstehenden Druckunterschied in Rotationsenergie um. Durch den Einsatz eines Generators wird die Rotationsenergie in elektrische Energie umgewandelt.
Die Grafiken verdeutlichen, wie Wasserkraft funktioniert. Für eine vergrößerte Darstellung klicken Sie auf die Bilder.



