20.08.2019 / Wind, Unternehmen, Presse

Baustart am juwi-Windpark Lauda-Heckfeld

Der Wörrstädter Projektentwickler beginnt mit der Erschließung der Anlagenstandorte im Main-Tauber-Kreis. Inbetriebnahme der beiden Windräder vom Typ Vestas V126-3.45 MW bis Jahresende. Windpark liefert jährlich Ökostrom für mehr als 5.300 Haushalte.

Der Projektentwickler juwi hat mit der Erschließung der Anlagenstandorte für den Windpark bei Lauda-Königshofen (Main-Tauber-Kreis) begonnen. Das im rheinland-pfälzischen Wörrstadt ansässige Unternehmen plant auf Gemarkung des Stadtteils Heckfeld die Inbetriebnahme von zwei modernen Binnenlandanlagen des Typs Vestas V126 mit einer Leistung von je 3,45 Megawatt. Bis Ende des Jahres sollen die Anlagen am Netz sein. Aktuell werden die Zufahrtswege geschottert und ertüchtigt sowie die Montage-, Lager- und Kranstellflächen ausgebaut. 

„Die bauvorbereitenden Maßnahmen werden noch den ganzen Sommer andauern“, erläutert Projektleiterin Martha Müller den Zeitplan. „Ab September werden dann die Baugruben für die Fundamente ausgehoben, die Bewehrungskörbe montiert und anschließend die Betonage durchgeführt.“ Die kreisrunden Fundamente sind ca. 3,5 Meter tief eingebunden und messen rund 22 Meter im Durchmesser. Im Anschluss folgt die Anlieferung der Großkomponenten: Maschinenhaus, Generator, Rotorblätter und Turmsegmente.

Im Spätsommer wird das Unternehmen auch damit beginnen, die rund 10 Kilometer lange Kabeltrasse bis zum Umspannwerk Königshofen zu verlegen. Hier wird der Windstrom in das regionale Verteilernetz eingespeist. Dabei wird die Kabeltrasse eine Bahnstrecke sowie den Flusslauf der Tauber unterqueren. 

Ende 2019 sollen die beiden Anlagen dann in Betrieb gehen. Martha Müller: „Auf den Moment der Inbetriebnahme freue ich mich bereits jetzt. Wir sind stolz darauf, mit dem Windpark Lauda-Heckfeld einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende in Südwestdeutschland zu leisten und zum Ausbauziel für erneuerbare Energien des Landes Baden-Württembergs beizutragen.“

Der von juwi gewählte Anlagentyp wurde speziell für Binnenlandstandorte wie in Südwestdeutschland konzipiert. Im Zusammenspiel mit den knapp 63 Meter langen Rotorblättern wandelt der 3,45 Megawatt starke Generator die Energie des Windes in klimafreundlichen Strom um. Pro Jahr kommen auf diese Weise rund 17,5 Millionen Kilowattstunden zusammen. Das reicht aus, um mehr als 5.300 Haushalte der Region mit klimafreundlichem Strom zu versorgen.

Aktuelle juwi-Projekte präsentiert das Unternehmen auch vom 10. Bis 13. September auf der Husum Wind 2019 in Halle 4 an Stand C10. 


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