08.06.2021 / Solar, Unternehmen, Presse

Baustart für Solarpark Röckingen

juwi-Gruppe baut im mittelfränkischen Röckingen (Landkreis Ansbach) 12,6 Megawatt Freiflächen-Solarpark. klimafreundlicher Strom für rund 4.500 Haushalte. Inbetriebnahme im Spätsommer geplant

Die Bauarbeiten auf dem etwa ein Kilometer südwestlich der mittelfränkischen Gemeinde Röckingen gelegenen und knapp 16 Hektar großen Areal haben begonnen. In den kommenden Monaten wird der rheinland-pfälzische Projektentwickler juwi hier einen 12,6 Megawatt starken Freiflächen-Solarpark errichten. Bereits im Spätsommer soll das Sonnenkraftwerk ans Netz gehen. Nach der Inbetriebnahme erzeugt es jährlich klimafreundlichen Strom für rund 4.500 Haushalte. Eingespeist wird die erzeugte Energie über eine eigene Kabeltrasse in die knapp sieben Kilometer entfernte Umspannanlage Wassertrüdingen. Der Solarpark selbst nimmt eine Fläche von etwa neun Hektar in Anspruch, die restliche Fläche wird als Ausgleichsmaßnahme und zum Sichtschutz mit Hecken und Blühwiesen gestaltet – ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Artenschutz sowie zur Steigerung der Biodiversität.

Ursprünglich war das Projekt mit einer Leistung von knapp zehn Megawatt geplant und hatte bereits einen Zuschlag in der Ausschreibung der Bundesnetzagentur zur wettbewerblichen Ermittlung des Einspeisetarifs erhalten. Da seit Anfang dieses Jahres erstmals auch Anlagen mit bis zu 20 Megawatt Leistung an der Ausschreibung teilnehmen können, wurde die installierte Leistung des Parks noch einmal erhöht. 

„Das Spannende dabei“, erläutert Projektleiter Jörn Reiter: „Die Leistungserhöhung von knapp 2,7 Megawatt ist allein auf die sich seit Beginn der Planung vor ca. zwei Jahren deutlich erhöhte Leistung der verfügbaren Module zurückzuführen. Die Fläche des Solarparks ist nicht größer geworden.“
Das Vorgehen des Unternehmens verdeutlicht die enormen Preis- und Entwicklungssprünge, die die Solarenergie in den vergangenen Jahren gemacht hat und auch perspektivisch noch machen wird. Mit Stromgestehungskosten zwischen fünf und sechs Cent je Kilowattstunde ist sie gemeinsam mit der Windenergie zu Deutschlands kostengünstigster Stromerzeugungsform aufgestiegen. 
 


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