08.09.2020 / Wind, Unternehmen, Presse

Windpark Rosskopf am Netz

Die sechs Anlagen vom Typ General Electric 2.75 im Main-Kinzig-Kreis (Hessen) produzieren jährlich Strom für 14.000 Haushalte / Betrieben werden sie künftig von der Naturenergie Main-Kinzig / Windpark ist Musterbeispiel für Windenergie an Forststandorten

Klimafreundlicher Windstrom für 14.000 Haushalte: Die sechs Anlagen auf dem Rosskopf im Main-Kinzig-Kreis erzeugen jährlich rund 50 Millionen Kilowattstunden Strom.

Die juwi-Gruppe hat den Windpark Rosskopf, zwischen Frankfurt und Würzburg im hessischen Main-Kinzig-Kreis, erfolgreich ans Netz gebracht und wird ihn in den kommenden Tagen an den künftigen Betreiber, die Naturenergie Main-Kinzig, übergeben. Der Windpark hat eine Gesamtleistung von 16,5 Megawatt und erzeugt pro Jahr rund 50 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. Das entspricht dem Jahresverbrauch von rund 14.000 Haushalten.

„Wir freuen uns sehr den Windpark Rosskopf in den kommenden Tagen an seinen Betreiber übergeben zu können“, sagt juwi-Projektleiter Martin Jeromin. „Der Windpark Rosskopf ist nicht nur ein wichtiger Baustein für die hessische Energiewende und die Wertschöpfung vor Ort, er ist auch Positivbeispiel für die naturverträgliche Stromgewinnung in Wirtschaftswäldern.“
 
Errichtet wurden die sechs Windräder auf forstwirtschaftlich genutzten Flächen. Als Ausgleich für den Eingriff in den Fichtenbestand werden 20 Hektar ökologisch hochwertiger Altbaumbestand in Nachbarschaft zum Windpark für die Dauer von 65 Jahren aus der Bewirtschaftung genommen. Dadurch entwickelt sich dort ein ökologisch höherwertiger, naturbelassener Wald. Hiervon profitieren vor allem Fledermäuse, Wildkatzen und diverse Vogelarten. Hinzu kommen die verpflichtenden Ersatzaufforstungen, die den Forst zusätzlich resistenter gegen die Auswirkungen des Klimawandels machen“, ergänzt Jeromin und fügt hinzu: „Die Aufforstung mit trockenresistenten und standortgerechten Baumarten wird mittel- und langfristig zum Erhalt des Forstes beitragen.“ Bereits 285.000 Hektar Wald gingen in den vergangenen Jahren deutschlandweit aufgrund von Dürre und Schädlingen verloren. Von den Waldschäden besonders stark betroffen sind Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Niedersachsen und Hessen. Pachteinnahmen aus der Windenergie helfen Forstbetrieben und waldbesitzenden Kommunen dabei, die finanziellen Herausforderungen beim anstehenden Waldumbau besser zu meistern.
 


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