19.06.2017 / Blog

Familie und Beruf unter einen Hut

Sabine Vomend ist zweifache Mutter und arbeitet bei juwi in der Personalabteilung – als HR-Managerin in Teilzeit. Über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann sie sowohl aus der fachlichen Perspektive als auch aus persönlicher Erfahrung berichten.

Was macht juwi alles, um seinen Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern?

Wir haben da ein sehr vielfältiges Angebot. Das fängt bei der Kinderbetreuung an: An unserem Stammsitz in Wörrstadt haben wir für Kinder ab einem Jahr eine eigene Kindertagesstätte – das juwelchen – mit bis zu 70 Betreuungsplätzen.  Nicht nur die Räumlichkeiten sondern das gesamte Angebot machen das juwelchen zu einer Vorzeige-Kita, das wird uns immer wieder bestätigt. Um zwei Beispiele zu nennen: Wir haben hier ein „Haus der kleinen Forscher“ und eine bilinguale Gruppe. Das juwelchen ist fester Teil unserer juwi-Kultur und wahrscheinlich das sichtbarste Zeichen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei juwi. Aber wir machen natürlich noch deutlich mehr.

Das Thema Betreuung hört ja nicht nach der Kindergartenzeit auf. Gerade die langen Sommerferien stellen viele berufstätige Eltern vor Herausforderungen. Deshalb bieten wir für Grundschulkinder seit einigen Jahren in den Sommerferien für zwei Wochen eine Ferienbetreuung an.

Was für Eltern neben einer geregelten Betreuung heute besonders wichtig ist, ist Flexibilität. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Eltern müssen reagieren können, wenn das Kind krank ist, die Betreuung ausfällt oder auch die örtliche Kita streikt. Hier unterstützt juwi seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf vielfältige Weise. In Absprache mit der Führungskraft können unsere Mitarbeiter in den allermeisten Unternehmensbereichen auch kurzfristig von zu Hause aus arbeiten. Zudem gewähren wir ergänzend zur gesetzlichen Regelung Mitarbeitern pro Jahr bis zu sieben Tage bezahlte Freistellung, wenn das Kind krank ist. Das ist sicher mehr als üblich.

Insgesamt hat juwi viele Möglichkeiten geschaffen, um die Arbeitszeit flexibel zu gestalten – vorausgesetzt natürlich, die Tätigkeit lässt dies zu. Teilzeitmitarbeiter können ihre Arbeitstage bei Bedarf unkompliziert anpassen. Zudem gibt es auch kurzfristig die Möglichkeit, Freizeitausgleich für geleistete Mehrarbeit zu nehmen. Außerdem können Mitarbeiter aber auch über ein Wertkonto Mehrarbeit ansparen und dann später für eine längere Auszeit nutzen.

Wir haben bei juwi sicher eine Kultur, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert. Das zeigt sich auch daran, dass bei uns auch eine Reihe von Führungskräften in Teilzeit arbeitet und das Thema Elternzeit bei den Vätern mehr Regel als Ausnahme ist.

Trotzdem gibt es bestimmt noch Verbesserungsmöglichkeiten. Deshalb haben wir uns gerade von der Organisation berufundfamilie auditieren lassen und uns Themen vorgenommen, an denen wir weiter arbeiten möchten. Es ist uns wichtig, eine einheitliche Führungskultur und einen einheitlichen Umgang mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern und auszubauen. Ein Aspekt, den wir außerdem stärker in den Blick nehmen möchten, sind pflegebedürftige Angehörige. Auch hier brauchen Mitarbeiter Lösungen – und an denen wollen wir gemeinsam mit ihnen arbeiten.


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