29.06.2017 / Blog

Honig in Bordeaux

Die Wildblumenwiesen rund um die juwi-Gebäude bieten beste Bedingungen: Auf dem juwi-Campus sammeln Bienen den Blütennektar für ihren Honig. Die Idee für die besondere Energieerzeugung hatte Thomas Weiß, der Leiter der O&M-Fernüberwachung und Hobbyimker.

Thomas Weiß: Der Leiter der O&M-Fernüberwachung und Hobbyimker

Thomas, was hat dich dazu gebracht, dich mit Bienen zu beschäftigen und ein Volk auf dem juwi-Gelände anzusiedeln?

„Eigentlich hat mich meine Familie dazu gebracht: Mein Großvater hatte sehr viele Bienenvölker und das hat mich immer schon fasziniert. Ich hatte das aber lange Zeit aus den Augen verloren. Da es meinem Opa gesundheitlich jetzt nicht mehr so gut geht, haben wir diese Tradition in der Familie aufgeteilt und so bin ich aktiver Hobby-Imker geworden. Ich führe seine ursprünglichen Bienenvölker nun weiter. Es ist außerdem der Versuch, die Bodenhaftung zur Natur nicht ganz zu verlieren: Ich habe  Zuhause einen großen Garten mit Obstbäumen. Ich mag es, auch ab und zu mal was Selbstgeerntetes zu haben. Und das gilt auch für den Honig.

 

Momentan habe ich sieben Bienenvölker und habe letztes Jahr knapp 80 Kilogramm Honig geerntet. 2016 war ein Honigjahr, dieses Jahr war das Frühjahr zu unbeständig und daher denke ich, dass ich in diesem Jahr auf circa 40 Kilogramm kommen werde. Da wir bei juwi eine tolle Blumenwiese haben, habe ich einfach mal nachgefragt, ob ich nicht unsere schöne Wiese auf dem juwi-Campus einmal nutzen dürfte. Bei unserem Vorstand bin ich auf positive Resonanz gestoßen und habe im Frühjahr ein paar Bienenkisten – sogar im juwi-Design - hingestellt. Und es hat funktioniert:

Das eine Volk hier bei juwi hat mehr Honig produziert als meine anderen sechs Völker zusammen!

Dem Volk hier geht es besonders gut und die Lage ist perfekt. Seit März stehen die Bienen auf dem juwi-Gelände und produzieren emsig. Mal schauen, ob wir im nächsten Jahr noch ein Bienenvolk  mehr platzieren, denn die Bienen haben tatsächlich niemanden gestört, was zunächst ein wenig die Befürchtung war.

Von der Farbe her ist der „juwi-Honig“ deutlich dunkler, geht fast schon in den Bordeaux-Farbbereich hinein. Und ist damit deutlich anders, als mein bisheriger Honig. Momentan wird die frische Ernte Zuhause einige Wochen gerührt, damit er die cremige Konsistenz behält. Es wird übrigens auch einige Gläser im juwi-Shop geben, wenn alles fertig abgefüllt ist. Denn das war unser Bienen-Deal: Die Bienen dürfen hier stehen und im Gegenzug wird ein Teil der Honigernte juwitality, der Betriebsgastronomie von juwi, zur Verfügung gestellt. Die Haupternte des Frühjahrs ist nun schon vorbei, aber ich hoffe auf eine zweite juwi-Honig-Ernte im Spätsommer, weil hier so tolle Bedingungen herrschen.“


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