12.10.2016 / Presse, Solar

In der japanischen Provinz Fukushima baut juwi neues 1,5 MW Solarkraftwerk

Projekt ergänzt PV-Anlage des Lebensmittel-Konzerns „Kewpie Corporation“ / Gesamtertrag von 2,2 Millionen Kilowattstunden reicht für über 700 Haushalte

Der Wörrstädter Energiespezialist juwi baut sein internationales Engagement weiter aus. In der 2011 von einem katastrophalen Reaktorunfall betroffenen japanischen Provinz Fukushima entsteht bis Ende März kommenden Jahres ein neues Solarkraftwerk mit einer Leistung von 1,5 Megawatt. Als sogenannter EPC-Dienstleister wird juwi Shizen Energy Inc., ein Joint-Venture von juwi AG und Shizen Energy Group (Japan), die PV-Anlage schlüsselfertig erstellen. Auftraggeber und künftiger Eigentümer ist der japanische Lebensmittel-Konzern „Kewpie Corporation“.

„Die neue Solaranlage ist als Erweiterung für die bereits Anfang 2015 von juwi Shizen Energy fertiggestellte 0,5 MW ‚Green Factory Center Solar Power Plant’ konzipiert“, sagt Stephan Hansen, im Vorstand der juwi-Gruppe für das internationale Geschäft zuständig.  „Dass wir erneut als EPC-Dienstleister ausgewählt wurden, zeigt, dass man bei Kewpie mit unserer bisherigen Arbeit sehr zufrieden ist.“

Außerdem – so Hansen - passe die Unternehmensphilosophie der juwi-Gruppe, die sich bekanntermaßen dem weltweiten Ausbau erneuerbarer Energien verpflichtet sieht, ausgezeichnet zum Wunsch der Kewpie Corporation, in ihren Produktionsstätten verstärkt auf sauberen Strom aus erneuerbaren Energien zurückzugreifen.

Auf einer Gesamtfläche von knapp 24.000 Quadratmetern wird das erweiterte Sonnenkraftwerk Jahr für Jahr rund 2,2 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom erzeugen. Genug um damit mehr als 700 Haushalte ausreichend mit Elektrizität zu versorgen.
Nach dem für Ende März 2017 vorgesehen Netzanschluss wird der erzeugte Sonnenstrom an die Tohoku Electric Power verkauft und nach dem derzeit in Japan gültigen Einspeise-Tarif für erneuerbare Energien vergütet.

 


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