15.01.2019 / Wind, Unternehmen, Presse

juwi baut tausendstes Windrad der Firmengeschichte

Jubiläumsanlage im ostthüringischen Mohlis gehört zu den ersten Projekten, die juwi durch die Ausschreibung der Bundesnetzagentur brachte und die jetzt in die Realisierung gehen

Baustart an juwis tausendstem Windrad: Im ostthüringischen Mohlis werden derzeit die Fundamente für das Jubiliäumswindrad gegossen.

Das Projekt ist ein außergewöhnlicher Meilenstein in der über 22-jährigen Firmengeschichte des herstellerunabhängigen Projektentwicklers für Wind- und Solarparks: Mit dem Bau der vier Anlagen in Thüringen erreicht juwi als einer der ersten deutschen Projektentwickler die Marke von 1.000 Windrädern onshore. Gerade hat juwi in Mohlis, rund 25 Kilometer östlich von Gera, mit den Fundamentarbeiten begonnen, im Spätsommer werden die Anlagen in Betrieb gehen. Zugleich ist juwi mit dem Bau der vier Windräder bei Mohlis erfolgreich in der neuen EEG-Welt angekommen: Denn das Projekt gehört zu den ersten des Unternehmens, die im vergangenen Jahr einen Zuschlag der Bundesnetzagentur erhielten und die nun gebaut werden. Zuschläge in Höhe von mehr als 230 Megawatt für Wind- und Solarparks machen juwi auch im Jahr 2018 zu einem der erfolgreichsten Projektentwickler Deutschlands.

juwis tausendstes Windrad ist eine Anlage vom Typ Vestas V136 und hat eine Nennleistung von 3,6 Megawatt, eine Nabenhöhe von 149 Meter und einen Rotordurchmesser von 136 Meter. Die Gesamthöhe beträgt 217 Meter. Nach der Inbetriebnahme erzeugen die vier Windräder zusammen rund 50 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom. Das entspricht dem Jahresverbrauch von mehr als 16.000 Haushalten.

Die Jubiläumsanlage dokumentiert eindrucksvoll die Kompetenz der juwi-Gruppe bei Planung, Bau und Betrieb von Windenergieanlagen sowie die technologische Entwicklung der Windenergie in den vergangenen 20 Jahren. „1996 erzeugte ein Windrad der 500-Kilowatt-Klasse pro Jahr rund eine Millionen Kilowattstunden, heute schaffen wir mit der Anlage in Mohlis rund das Zwölffache. Und auch die Kosten sind enorm gesunken, auf mittlerweile nur noch rund fünf Cent pro Kilowattstunde“, betont juwi-Vorstand Michael Class. 790 Anlagen hat juwi nun in Deutschland realisiert, 210 Anlagen im Ausland, unter anderem in Frankreich, Polen, den USA, Costa Rica und Uruguay.

Nach den Ausschreibungsrunden zählt juwi auch im Jahr 2018 zu den erfolgreichsten Projektentwicklern Deutschlands. Über 130 Megawatt bei den Wind- und rund 100 Megawatt in den Solarausschreibungen sicherte sich das Unternehmen mit Sitz im rheinhessischen Wörrstadt. Als Schlüssel zum Erfolg erwiesen sich die umfangreichen Marktanalysen sowie die juwi-interne Datenbank, die neben den Daten aus dem Anlagenregister der Bundesnetzagentur auch viele Datensätze zu laufenden Genehmigungsverfahren enthält. Basierend hierauf arbeitet das Unternehmen mit detaillierten Ertragssimulationen, die unter anderem Zuschlagswahrscheinlichkeiten für bestimmte Gebotshöhen und mehrere Folgerunden berechnen.

Bei den Wind-Ausschreibungen lag juwi so mit 14 von 15 Zuschlägen über dem Durchschnittswert der jeweiligen Runde.  „Es geht uns vor allem darum, das optimale Gebot in der für uns optimalen Ausschreibungsrunde abzugeben", sagt Meinrad Wagenschwanz, Geschäftsbereichsleiter Erneuerbare Energien Deutschland. Auch in den kommenden Ausschreibungsrunden der Bundesnetzagentur wird juwi sich wieder mit neuen Projekten beteiligen.


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