11.09.2015 / Unternehmen, Wind, Presse

juwis 20jährige Erfahrung bundesweit sichtbar

Von Bayern bis Nordrhein-Westfalen, vom Saarland bis Sachsen – Deutschlands führender Windparkbauer für Binnenlandstandorte realisiert immer mehr Projekte außerhalb seines traditionellen Heimatmarktes. „Es ist unser Ziel, zusätzlich zu neuen Projekten in Rheinland-Pfalz noch stärker Windparks in Regionen außerhalb unseres Kernmarktes zu realisieren und das Unternehmen dadurch stabil weiterzuentwickeln“, so Thomas Broschek, Geschäftsführer der juwi Energieprojekte GmbH. Mit den Windparks in Oberlauringen (Bayern), Oberkochen (Baden-Württemberg), Hohenstein (Hessen), Düren (Nordrhein-Westfalen), Weiskirchen (Saarland), Mihla (Thüringen) und Thierfeld (Sachsen) sind der Projektentwicklungsgesellschaft der juwi-Gruppe wichtige Schritte in diese Richtung gelungen. Neben diesen Projekten in neuen Märkten wird juwi aber auch weiterhin viele Projekte in Südwestdeutschland realisieren.


Seit 1996 entwickelt, finanziert und betreibt juwi Windprojekte. Zunächst im Heimatmarkt Rheinland-Pfalz, heute fast bundesweit. In seiner fast 20jährigen Firmengeschichte hat das Unternehmen bislang rund 840 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von knapp 1.800 Megawatt an über 100 Standorten ans Netz gebracht. Weitere Projekte befinden sich in der Realisierung.


So zum Beispiel der Windpark Oberlauringen, im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Hier haben dieser Tage die bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen. Bis Ende des Jahres baut juwi dort vier Anlagen vom Typ Vestas V-112 für die Bürgerwindenergie Großbardorf-Sulzfeld. Die speziell für Binnenlandstandorte entwickelten Windräder haben eine Leistung von je 3,3 Megawatt und eine Nabenhöhe von 140 Metern. Im Frühjahr 2016 sollen sie in Betrieb gehen. Sie erzeugen dann jährlich 22 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom – genug für mehr als 7.000 Haushalte.


Noch Ende dieses Jahres soll der Windpark Oberkochen (Baden-Württemberg) ans Netz gehen. In der bergigen Region des Ost-Albkreises baut juwi vier Anlagen des Typs Nordex N-117 für die Stadtwerke Tübingen. Nach Inbetriebnahme erzeugt der Windpark 23 Millionen Kilowattstunden klimafreundlichen Strom.


Bei Hohenstein im Rheingau-Taunuskreis (Hessen) drehen sich bereits seit März dieses Jahres die Rotoren über den Wipfeln des Forsts. Für den Energieversorger REWAG hat juwi hier drei Anlagen vom Typ General Electric (GE) 2.5-120 errichtet. Zusammen erzeugen sie Strom für rund 6.200 Haushalte.


Fünf Windräder hat juwi in Aldenhoven bei Düren in NRW errichtet. Inmitten des Rheinischen Braunkohlereviers zeigen die fünf Vestas V-112-Anlagen, wie klimafreundliche und dezentrale Energieversorgung aussieht.


Aber auch in Südwestdeutschland setzt juwi weiter Akzente. So hat das Unternehmen im saarländischen Weiskirchen dieses Jahr vier Windmühlen vom Typ Enercon E-115 mit einer Gesamtleistung von 12 Megawatt ans Netz gebracht.


In den Bundesländern Thüringen und Sachsen hat sich juwi als zuverlässiger Partner der Energiewende etabliert. In Mihla, rund 70 Kilometer westlich der Landeshauptstadt Erfurt, hat das Unternehmen gerade den Bau seines ersten Windparks im Freistaat abgeschlossen. Der Windpark besteht aus fünf Windmühlen des Typs Enercon E-101. Seine Gesamtleistung beträgt gut 15 Megawatt, der prognostizierte Jahresenergieertrag liegt bei mehr als 34 Millionen Kilowattstunden. In den kommenden Tagen sollen sich die Räder drehen und Strom einspeisen. Betrieben wird der Windpark von der Windkraft Thüringen GmbH, einem Zusammenschluss von elf Thüringer Stadtwerken und der Thüringer Energie AG.


In Südwestsachsen setzt der regionale Energieversorger „eins“ ebenfalls auf die fast 20jährige Erfahrung von juwi. In Thierfeld bei Hartenstein errichtete juwi als EPC-Dienstleister ein Windrad vom Typ Vestas V112. Die Anlage hat eine Leistung von drei Megawatt und eine Nabenhöhe von 140 Metern.


„Die Projekte zeigen, dass juwi auch außerhalb seines Kernmarktes als verlässlicher Partner bei Energieversorgern und Bürgerenergiegenossenschaften gilt. Durch die Beteiligung der MVV Energie AG an der juwi-Gruppe wurde die Finanzkraft des Unternehmens zudem deutlich gestärkt. Somit steht ausreichend Kapital zur Verfügung, um die Planung neuer Energieprojekte im In- und Ausland zu finanzieren“, so Thomas Broschek.


Erfahrener Betriebsführer

Als erfahrener und innovativer Betriebsführer optimiert juwi zudem die Erträge seiner Kunden. In ihrem modernen Remote Control Center (RCC) überwacht die juwi Operations & Maintenance GmbH zahlreiche Wind- und Solarenergie-Anlagen mit zusammen mehr als 1.700 Megawatt Leistung – weltweit, rund um die Uhr, und an 365 Tagen im Jahr. Um für ihre Kunden den maximalen Anlagenertrag zu erwirtschaften, greift das Unternehmen auf ein globales Netzwerk aus zuverlässigen Servicepartnern zurück und optimiert kontinuierlich sein Leistungsangebot.


Dabei setzt die juwi O&M auf den selbstentwickelten juwi Energy Data Manager (juwi EDM) in Verbindung mit PI System aus dem Hause OSIsoft. Das Hightech-Konzept erweitert und optimiert bestehende Fernüberwachungssysteme, indem es technologieübergreifend die Energieerzeugungsanlagendaten in Echtzeit der Leitwarte zur Verfügung stellt und weiterverarbeitet. Dadurch lässt sich die technische Verfügbarkeit der betreuten Anlagen erhöhen und somit deren Erträge steigern. Bereits 600 MW seiner Kraftwerksleistung steuert juwi über den juwi EDM, die restlichen Anlagen werden sukzessive folgen. Das Zwischenergebnis: Die Verfügbarkeit der betreuten Anlagen konnte über einen Prozentpunkt gesteigert werden – eine gute Nachricht für alle Kunden der O&M, denn für die Anlageneigentümer bedeutet diese Optimierung bares Geld.

Die juwi Energieprojekte GmbH und die juwi Operations and Maintenance GmbH präsentieren sich auf der Husum Wind 2015 in Halle 2, Stand B15. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


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