22.10.2021 / Solar, Unternehmen, Presse

Baustart für Solarpark Heudorf

juwi-Gruppe baut im Teilort der Stadt Meßkirch (Landkreis Sigmaringen) 7,4 Megawatt Freiflächen-Solarpark. Klimafreundlicher Strom für mehr als 2.650 Haushalte. Inbetriebnahme für Weihnachten 2021 geplant. Großflächige Ausgleichsmaßnahmen für Feldlerche.

Zunächst werden die Pfosten der Modultische gerammt, dann folgt die interne Verkabelung des Solarparks bevor die Solarmodule verlegt werden können. 13.779 werden es nach Abschluss der Bauarbeiten sein. Sie erzeugen dann sauberen Strom für mehr als 2.650 Haushalte.

Erneuerbare-Energien-Anlagen leisten nicht nur einen signifikanten Beitrag zum Klima- und Naturschutz, sondern auch zum Artenschutz. Das zeigt der Bau des Solarparks im Meßkircher Stadtteil Heudorf auf beeindruckende Weise. Für das rund 7,4 Hektar große Sonnenkraftwerk südlich der Bundestraße 311 wurden vor Baubeginn 6,9 Hektar an benachbarten Flächen für die Bedürfnisse der Feldlerche aufgewertet. „Eine solch großflächige Kompensation einer Freiflächensolaranlage haben wir noch nie umsetzen müssen“, sagt juwi-Projektleiter Henning Simmes. „Denn schließlich entwickeln sich die Flächen innerhalb des Solarparks schnell zu einer Oase der Biodiversität. Das gilt sowohl für Gräser und Pflanzen als auch für die Tierwelt“, erläutert Simmes. „Gut geplante PV-Freiflächenanlagen kombinieren so Natur- und Klimaschutz auf optimale Weise.“
Auf der eigentlichen Baustelle sind dieser Tage die Bauarbeiten angelaufen. Zunächst werden die Pfosten der Modultische gerammt, dann folgt die interne Verkabelung des Solarparks bevor die Solarmodule verlegt werden können. 13.779 werden es nach Abschluss der Bauarbeiten sein. Zusammen haben sie eine installierte Leistung von 7,4 Megawatt Peak (MWpeak) und wandeln die Kraft der Sonne in elektrische Energie um. Im ersten Betriebsjahr kommen so mehr als 8,3 Millionen Kilowattstunden zusammen. Das entspricht dem Jahresstromverbrauch von mehr als 2.650 Haushalten. Eingespeist wird der Strom über eine eigene Kabeltrasse in das anderthalb Kilometer entfernte Mittelspannungsnetz im Gewerbegebiet Weidenäcker.  
Zum Sichtschutz wird der Solarpark nach Abschluss der Bauarbeiten mit Hecken, einem Hochstaudenflur zur Lippentäle sowie einem Blühstreifen unter der Hochspannungs-Freileitung ausgestaltet – ein weiterer wichtiger Beitrag zum Natur- und Artenschutz sowie zur Steigerung der Biodiversität.
Die Planungen des Projekts reichen zurück bis ins Frühjahr 2019. Den Zuschlag der Bundesnetzagentur zur wettbewerblichen Ermittlung des Einspeisetarifs erhielt juwi im Dezember 2019. 


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