08.10.2019 / Unternehmen, Wind, Presse

juwi und STAWAG führen Kooperation fort

Unternehmen wollen gemeinsam weitere Windenergieprojekte in der Region um Aachen entwickeln.

Dass die Städteregion Aachen (Nordrhein-Westfalen) über sehr gute Windstandorte verfügt, ist bekannt. Sehr erfolgreich haben der rheinland-pfälzische Windparkplaner juwi und die STAWAG Energie GmbH, eine 100%ige Tochter der STAWAG, viele dieser Standorte gemeinsam erschlossen – zuletzt die Windparks Münsterwald und Simmerath mit zusammen knapp 40 Megawatt Leistung. Beide Unternehmen haben sich am Rande der Branchenmesse Husum Wind darauf verständigt, weitere Projekte in der Region gemeinsam umzusetzen. 

Seit 2012 haben juwi und STAWAG mehrere erneuerbare Energien Projekte im Wind- und Solarbereich gemeinsam umgesetzt. Zusammen haben diese eine Leistung von mehr als 250 Megawatt. 

„Wir freuen uns sehr, die bewährte und erfolgreiche Partnerschaft zwischen juwi und Stawag mit weiteren Projekten zu vertiefen. Denn sie bündelt langjähriges Know-how bei der Planung von Wind- und Solarenergie-Projekten mit langfristigen Investitionen in den nachhaltigen und klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen“, kommentiert Meinrad Wagenschwanz, Geschäftsbereichsleiter Erneuerbare Energien Deutschland bei juwi. 

Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie, ergänzt: „Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Stawag und juwi schätze ich, neben einer durchgängig professionellen Projektabwicklung, die faire und konstruktive Partnerschaft auf Augenhöhe in Verbindung mit einem ausgeprägten Verständnis für die kommunalen Belange.“ 

Aktuell bereitet den Kooperationspartnern vor allem der Status quo beim Ausbau der Windenergie an Land Sorgen: Genehmigungsstau, mangelnde Flächenverfügbarkeit, ausufernde Klageverfahren, naturschutzrechtliche Vorgaben und Regelungen der Flugsicherung haben den Ausbau der Windenergie an Land im ersten Halbjahr 2019 praktisch zum Erliegen gebracht. Damit bleibt der Ausbau weit entfernt von einem Ausbaupfad hin zu 65 Prozent Erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030. 


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