30.04.2020 / Unternehmen, Betriebsführung, Solar, Wind, Presse, Off-Grid

Strategische Neuausrichtung trägt erste Früchte: juwi international führend als Projektentwickler für Solarkraftwerke

Fokussierte Wachstumsstrategie des Unternehmens zahlt sich aus / juwi belegt Top-Positionen bei den aktuellen Rankings der Internet-Plattform Wiki Solar sowohl im Bereich Projektentwicklung als auch in den Bereichen EPC sowie O&M.

With the construction of numerous large solar power plants, juwi secured its position as a leading international German company in the field of project development.
Mit dem Bau zahlreicher solarer Großkraftwerke sicherte sich juwi die Position als international führendes deutsches Unternehmen im Bereich Projektentwicklung.

Wenn es um Solarstrom-Anlagen im Kraftwerksmaßstab auf Freiflächen geht, gehört die juwi-Gruppe weltweit zu den Top-Anbietern bei der Projektentwicklung. Und auch im Rahmen von EPC- und O&M-Dienstleistungen gehört das Wörrstädter Unternehmen zu den führenden Anbietern, so das Ergebnis der jüngsten Auswertungen der Internet-Plattform „Wiki Solar“, die seit Jahren den Markt für PV-Kraftwerke mit einer Leistung von mehr als vier Megawatt (“utility scale“) analysiert.

In der Liste der erfolgreichsten PV-Projektentwickler ist juwi zum führenden deutschen Unternehmen aufgestiegen. Aufgrund der Größe ihrer Heimatmärkte und der durch lokale Nähe geprägten Projektentwicklung nehmen vor allem US-amerikanische, chinesische und indische Unternehmen die vordersten Plätze im Ranking ein. Auf europäischer Ebene gehört der Er-neuerbare-Energien-Pionier zu den Top Drei. Für den juwi-Vorstandsvorsitzenden Michael Class ein Grund zur Freude. „Wir beginnen nun, die Früchte unserer strategischen Neuausrichtung aus dem Jahr 2017 zu ernten.“

Juwi ist seit vielen Jahren erfolgreich in den ausländischen Märkten als EPC aktiv. Vor rund drei Jahren entschied juwi sich dann nicht nur für den Wiedereinstieg in das deutsche PV-Geschäft, sondern auch für den Ausbau der Projektentwicklung in ausgewählten, attraktiven internationalen Märkten. Dazu zählen aktuell im Wesentlichen Australien, Griechenland, Italien, Japan, Südafrika und die USA. In allen Märkten wächst die Projektpipeline. Zudem prüft das Unternehmen kontinuierlich den Einstieg in weitere Wachstumsmärkte. „Die Stärke unserer Strategie ist, dass wir mit unserem integrierten Geschäftsmodell unseren Kunden ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen von Projektentwicklung, über EPC bis O&M anbieten können“, betont Stephan Hansen, verantwortlicher Vorstand, der die Entwicklung des internationalen Geschäfts bei juwi seit 2014 vorantreibt und erst vor Kurzem seinen Vertrag bis 2023 bei juwi verlängert hat. 

In allen genannten Märkten konnte juwi bereits beachtliche Erfolge erzielen: Aktuell steht in Griechenland die Errichtung des Solarparks Kozani an. Mit 204 Megawatt Leistung wird es der größte Solarpark Südosteuropas sein. In den USA baut juwi in den kommenden Jahren für einen regionalen Energieversorger aus Colorado ein PV-Portfolio in Höhe von weit über 500 Megawatt Leistung. Insgesamt hat juwi seit der Firmengründung 1996 knapp 2.000 PV-Anlagen unter-schiedlichster Größe mit einer Gesamtleistung von mehr als 2.700 Megawatt in mehr als 25 Ländern geplant und gebaut. 

Trotz der Fokussierung auf die Projektentwicklung gehört juwi weiterhin auch im Bereich „Engineering-Procurement-Construction“ (EPC) zu den Top-Playern am Markt. Dazu haben zuletzt vor allem drei Großprojekte in Vietnam sowie zahlreiche EPC-Projekte in Japan beigetragen. Ebenfalls erfolgreich ist juwi im Bereich „Betriebsführung und Wartung“ (O&M). Hier ist juwi auch das führende europäische Unternehmen. „Die aktuellen Statistiken von Wiki Solar belegen, dass wir uns als eines der wenigen deutschen Unternehmen als echter Global Player etabliert haben. Ich möchte mich bei allen juwi-Mitarbeitern bedanken, die diesen Erfolg ermöglicht haben“, betont juwi-Vorstand Hansen. 

Ein weiterer Wachstumsschwerpunkt des Unternehmens ist der Bau von Hybridkraftwerken für nicht-netzgebundene Industrien, wie zum Beispiel Bergwerke. Bei solchen Projekten werden PV- und Windkraftwerke mit Speichereinheiten ergänzt. Diese können dann über eine von juwi entwickelte Software „juwi Hybrid IQ“ intelligent in das bestehende Inselnetz integriert werden. „Mit unserem weltweit bekannten DeGrussa-Projekt haben wir gezeigt, was erneuerbare-Energien-Lösungen leisten können. Darauf bauen wir weiter auf“, so Hansen weiter. 

Zudem hat juwi seine Projektentwicklungsaktivitäten im deutschen Windenergiemarkt massiv ausgebaut. „Die Erfahrung und Kompetenz, die wir als eines der größten deutschen Unter-nehmen der Branche sammeln konnten, kommt auch unseren Kollegen im Ausland zu Gute, die sich für die Projektentwicklung Wind engagieren“, betont Michael Class. Aktuell ist das vor allem in Südafrika der Fall, wo juwi eine Wind- und Solarenergie-Pipeline im Umfang von rund 1.600 Megawatt bearbeitet. Umgekehrt profitiert der Wiedereinstieg in das deutsche Solargeschäft von den umfangreichen Erfahrungen der internationalen Organisation.

Der Blick in die Zukunft stimmen die juwi-Vorstände positiv - trotz der aktuellen COVID-19-bedingten Heraus-forderungen: „Natürlich liegt in allen Ländern derzeit der Fokus zu Recht auf der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das führt zwar vereinzelt zu Verzögerungen in der Projektentwicklung. Doch wir nehmen die immer lauter werdenden Stimmen aus der Wirtschaft und der Politik zur Kenntnis, die eine Neuausrichtung der Weltwirtschaft nach nachhaltigen Gesichtspunkten fordern. Das beinhaltet natürlich auch die Frage, wie wir unsere Energie erzeugen. Und da führt kein Weg an den kostengünstigen und sauberen Energiequellen Wind und Solar vorbei“, betonen Class und Hansen abschließend.


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