Darum brauchen wir Windkraft

Gute Argumente für die Windenergie

Windenergie an Land ist die günstigste verfügbare Energiequelle, wenn man externe Kosten in die Betrachtung mit einbezieht. Sie ist die treibende Kraft der Energiewende und produziert schon heute günstigeren Strom als fossile Kraftwerksneubauten. Mit einem Anteil von rund 24 Prozent ist sie inzwischen die wichtigste Säule im deutschen Strom-Mix und die mit Abstand wichtigste Größe im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland. 2019 hat die Windenergie die Braunkohle als wichtigsten Energieträger überholt.

 

Windenergie garantiert stabile und langfristig niedrige Strompreise.

Dieser kann nur aufgehalten werden, wenn Treibhausgase in allen Bereichen konsequent eingespart werden - sei es bei der Erzeugung von Strom und Wärme wie auch im Verkehr. Die Erneuerbaren Energien bieten dafür die richtige Lösung, denn sie liefern zuverlässig Energie und verursachen nur minimale CO2-Emissionen.

Windenergie macht Deutschland unabhängiger von Rohstoffimporten.

Windenergie bringt Stabilität, denn jede mit Windenergie erzeugte Megawattstunde ist eine Megawattstunde, die nicht mehr importiert werden muss. Allein im Jahr 2014 sparte der Einsatz von erneuerbaren Energien Rohstoffimporte im Wert von 9 Milliarden Euro ein.

Windkraftanlagen haben eine hervorragende Ökobilanz.

Eine Windenergieanlage erzeugt während ihrer Laufzeit gut 40 bis 70 Mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung benötigt wird (Energetische Amortisation). Rechnet man die Wiederverwertung der Materialien in die Ökobilanz mit ein, erzeugt eine Anlage sogar bis zu 90 Mal mehr Energie.

Durch die Nutzung von Windenergie wird wenig Fläche verbraucht.

Eine einzige moderne Windkraftanlage mit durchschnittlich 3 Megawatt Leistung erzeugt, je nach Standort, sauberen Strom für 2.000 bis 3.500 Haushalte. Abhängig vom Gelände benötigt eine solche Anlage einschließlich der Zufahrtswege zwischen 0,15 ha und 0,5 ha Fläche, was ungefähr einem halben Fußballfeld entspricht.

Windenergieanlagen lassen sich fast vollständig wiederverwerten.

Eine durchschnittliche Windenergieanlage besteht zu 60 bis 65 Prozent aus Beton, zu 30 bis 35 Prozent aus Stahl, zu 2 bis 3 Prozent aus Verbundwerkstoffen wie glasfaser- und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff und zu jeweils weniger als ein Prozent aus Kupfer, Aluminium, Elektroteilen, PVC und Betriebsflüssigkeiten. Nach dem Abbau können ca. 80 bis 90 Prozent aller Teile recycelt werden.

Windkraft stärkt ländliche Gebiete.

Ein Teil der Gewerbesteuereinnahmen fließen an die Gemeinde, in der die Anlage steht. Auch die Pachteinnahmen bleiben meist in den Regionen und stärken die Kaufkraft vor Ort. Für das Jahr 2012 ermittelte DIW econ für Deutschland einen Gesamtwertschöpfungseffekt durch Windenergie an Land von rund 14,5 Milliarden Euro.

Windenergie vom Festland ist die günstigste Stromquelle.

Bei der Erzeugung von Strom aus fossilen und atomaren Energiequellen entstehen enorme gesellschaftliche Kosten, die im Preis nicht berücksichtigt sind. Hierzu zählen u.a. Kosten für die Endlagerung, Umweltauswirkungen und Gesundheitsschäden. Rechnet man diese externe Kosten ein, ist Windenergie vom Festland schon seit einiger Zeit die günstigste Stromquelle.

Windenergie im Binnenland rechnet sich.

An guten Binnenlandstandorten lässt sich Windstrom zu weniger als 8 Cent / kWh erzeugen. Erneuerbare Energien sind zudem dezentral. Daher bietet ihr Ausbau große Chancen für ländliche Gebiete, für Kommunen, für Bürgerenergiegenossenschaften, die sich dabei wirtschaftlich engagieren können. Auf diese Weise wird Wertschöpfung zum Beispiel nach Hessen geholt, die sonst anderswo entstünde.

Windenergie spart CO2.

Erneuerbare Energien haben 2019 im deutschen Stromsektor etwa 159 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart.

Davon entfallen allein 89 Millionen Tonnen auf die Windenergie.

Weitere Infos:

Bundesverband WindEnergie (BWE): www.wind-energie.de

Umweltbundesamt (UBA): https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/windenergie#strom

Wind Europe (auf Englisch): https://windeurope.org/

Ihr Ansprechpartner

Felix Wächter, Pressesprecher der juwi-Gruppe

Felix Wächter
Pressesprecher

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