
JUWI erhält Zuschlag für 40 Windenergie-Anlagen
Wörrstadt, 31. März 2026: Gut sieben Prozent der im Februar von der Bundesnetzagentur ausgeschriebenen Leistung für Wind Onshore konnte sich der rheinland-pfälzische Projektentwickler JUWI sichern. Damit ist JUWI einer der erfolgreichsten Teilnehmer der aktuellen Ausschreibungsrunde. Das Unternehmen setzte sich in einer um mehr als das Doppelte überzeichneten Ausschreibungsrunde mit zehn Projekten mit einer Gesamtleistung von 246 Megawatt durch. Die 40 von JUWI geplanten Anlagen verteilen sich auf die Bundesländer Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
“In den letzten beiden Ausschreibungsrunden im November und Februar haben wir uns die Zuschläge für 64 Anlagen und eine Gesamtleistung von 390 Megawatt gesichert. Dies ist eine sehr gute Basis für den kontinuierlichen Bau und Verkauf hochwertiger Windenergie-Projekte in den kommenden Jahren. Das ändert allerdings nichts an dem hohen Kostendruck in den Projekten – im Gegenteil: Die Zuschlagswerte sind weiter gesunken“, erklärt JUWI-Geschäftsführer Christian Arnold. Bei den bezuschlagten JUWI-Projekten handelt es sich um die Windparks Wörth am Main (Bayern) Leukersdorf (Sachsen), Hohendodeleben (Sachsen-Anhalt), Beerfelden-Etzean, Mossautal-Schnappgalgen und Breuberg (alle Hessen), Hellenthal (Nordrhein-Westfalen), Schweinschied und Mehring II (beide Rheinland-Pfalz) sowie Haverlah (Niedersachsen).
An der Wind Onshore Ausschreibung zum 1. Februar beteiligten sich insgesamt 924 Projekte mit einer Gesamtleistung von 7.858 Megawatt. Ausgeschrieben waren 3.445 Megawatt Leistung. Der durchschnittliche Zuschlagswert sank weiter von 6,06 Cent pro Kilowattstunde im November auf aktuell 5,54 Cent pro Kilowattstunde.