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07.10.2026
Wind

Kapazitätsausbau von Windenergie in Sassenberg-Füchtorfer Moor II

Mit fünf neuen Windenergie-Anlagen im Landkreis Warendorf stärken JUWI und Terravent die klimaschonende Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen.
Montage der Rotorblätter an einer Windenergieanlage.
Ein Großkran montiert die Rotorblätter an der Windenergieanlage.

Das Projekt

Im Landkreis Warendorf sind mit dem Windpark Sassenberg-Füchtorfer Moor II fünf neue Windenergieanlagen ans Netz gegangen. Die Anlagen des Typs Enercon E-160 verfügen über eine Leistung von jeweils 5,56 Megawatt und erzeugen gemeinsam jährlich knapp 70 Millionen Kilowattstunden klimaschonenden Strom. Damit können rechnerisch rund 25.000 Haushalte versorgt und jährlich etwa 50.000 Tonnen CO₂ gegenüber der konventionellen Stromerzeugung eingespart werden. Geplant und errichtet wurde der Windpark von JUWI, betrieben werden die fünf Anlagen von Terravent Deutschland.

Standort
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Wind
27,8 Megawatt
Kapazität
Grüne Energie
70 Millionen kWh
Jahresertrag
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Nach einer musterhaften Bauphase, in der die fünf Anlagen planmäßig gebaut und in Betrieb genommen wurden, freut sich Terravent über die Integration des neuen Windparks im Bestandsportfolio und auf den langfristigen, produktionsreichen Betrieb des neuen Windparks. Terravent implementiert konsequent die Wachstumsstrategie fort. Wir möchten den Mitarbeitern der JUWI für die gute Zusammenarbeit in der Bauphase danken.

Pablo Jurado
Terravent-Geschäftsführer
Die Rotorblätter werden für die Errichtung einer Windenergieanlage transportiert.
Anlieferung der Rotorblätter für die Windenergieanlagen.

Mehr Windenergie für den Landkreis Warendorf

Mit dem Windpark Sassenberg-Füchtorfer Moor II wächst die moderne Windenergieinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen weiter. Prägend für das Projekt sind die fünf leistungsstarken Enercon-Anlagen mit einer Nabenhöhe von 167 Metern sowie die Anbindung über ein neues Umspannwerk in Bad Laer. So stärkt der Windpark die regionale Energieinfrastruktur und schafft die Grundlage für eine langfristige klimaschonende Stromversorgung.

Zwei Vögel trinken auf einem Feld aus einer Pfütze.
Ausgleichsfläche als Lebensraum für Kiebitz und Großen Brachvogel.

Windenergie mit Blick auf den Naturschutz

Bei der Umsetzung des Windparks Sassenberg-Füchtorfer Moor II standen neben der Errichtung der Anlagen auch die notwendige Netzinfrastruktur und umfangreiche Ausgleichsmaßnahmen im Fokus. Der erzeugte Strom wird über ein neues Umspannwerk im rund zehn Kilometer entfernten Bad Laer ins Netz eingespeist. Angrenzend an das Naturschutzgebiet Füchtorfer Moor wurden zudem rund zwei Hektar Extensiv-Grünland geschaffen, die Kiebitz und Großem Brachvogel als Rückzugsraum dienen. Damit verbindet das Projekt den Ausbau der Windenergie mit gezielten Maßnahmen für den Natur- und Artenschutz.

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