
Windenergie und Renaturierung in Olsberg‑Antfeld

Das Projekt
Im Hochsauerlandkreis ist 2025 mit dem Windpark Olsberg‑Antfeld der zweite Windpark neben Olsberg‑Mannstein als wichtiges Projekt der regionalen Energiewende ans Netz gegangen. Die vier Anlagen erreichen jeweils eine Nennleistung von rund 5,5 Megawatt und liefern zusammen klimafreundlichen Strom für etwa 23.000 Haushalte, wodurch der Standort einen spürbaren Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung der Region leistet. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit MVV realisiert, wobei die Planung und Entwicklung durch JUWI erfolgte.
Die Waldfläche wurde nach den schweren Sturmschäden durch den Orkan Kyrill sowie dem anschließenden Befall durch den Borkenkäfer gerodet. Mit dem Windpark trägt JUWI nun zur Renaturierung und ökologischen Aufwertung des Gebietes bei.

Entwicklung der Windkraft im Hochsauerlandkreis
Der neue Windpark Olsberg‑Antfeld zeigt, wie leistungsstark moderne Windkraftanlagen heute arbeiten. Die vier Windenergieanlagen des Typs General Electric (GE) 5.5-158 mit ihren 158‑Meter‑Rotoren und einer Nennleistung von insgesamt 22 Megawatt erzeugen künftig große Mengen erneuerbaren Stroms für knapp 23.000 Haushalte. Zusammen mit dem nahegelegenen Windpark Olsberg‑Mannstein entsteht ein regional bedeutender Standort für Windenergie, der die Versorgung im Hochsauerlandkreis nachhaltig stärkt.

Windpark Olsberg-Mannstein
Im September 2024 ging der 24-Megawatt-Windpark Olsberg-Mannstein in Betrieb. Die sieben Windenergie-Anlagen des Typs Vestas V126 verfügen jeweils über eine Nennleistung von 3,45 Megawatt und eine Nabenhöhe von 137 Metern. Errichtet auf vorgeschädigten Flächen eines Fichtenforsts, erzeugt der Windpark jährlich Strom für rund 25.000 Haushalte und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Nordrhein-Westfalen.

